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Natur und
Kultur um Meseberg
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Die
kleinen Orte Meseberg und Baumgarten liegen 3 km
auseinander
und sind
eingebettet in die wunderschöne Heide- und Seenlandschaft
des Ruppiner Landes, dem Theodor Fontane seinen ersten Band
der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ widmete. Der
Huwenow-See ist umringt von riesigen alten Buchen und
unterscheidet sich dadurch von den anderen vier See`n vor
Ort. Nach dem
Bau von Schloss Meseberg 1738 bekam die alte Dorfkirche,
ehemals eine gotische Saalkirche, eine repräsentative
Gestaltung. Das Innere wurde barockisiert und eine
Patronatsloge mit Kamin angebaut. Etwa 150 Jahre später
kauften die Nachfahren des Dichters G. E. Lessing das
Schloss und liessen 1892 den für die Gegend einmaligen
neobarocken Kirchturm errichten. Im selben
Jahr baute der Neuruppiner Orgelbauer Albert Hollenbach eine
neue Orgel auf der Kirchenempore ein. Die
Instandsetzung dieser Orgel 2002 hat viel Aufsehen erregt.
Die Konzertreihe“ Musik in Meseberg“ wurde gegründet. Zum
100.Todesjahres des Orgelbauers Hollenbach wird 2004 eine
Tagung in seinem Heimatort Neuruppin stattfinden. Im Jahr
2005 folgt eine Konzertreihe auf mehreren Hollenbachorgeln
in Nordbrandenburg. Ein
kultureller Austausch mit Norwegen, wohin Hollenbach über 20
Orgeln lieferte, ist geplant. Eine weitere Besonderheit in der Meseberger Kirche ist das Familienporträt von dem Gutsbesitzerehepaar von der Groeben mit ihren 17 Kindern. Das Monumentalgemälde ist fast fünf Meter lang und stellt die Familie im Jahre 1588 dar.
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